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Jugendabteilung des
Musikverein Stettfeld e.V.
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Probewochenende der Jugend des
MV Stettfeld vom 17-19.10.2010
Am Freitag den 17.09. um 15.00 Uhr trafen sich insgesamt 43 Jugendliche
und Betreuer vor dem Alten Rathaus in Stettfeld um gemeinsam mit dem Bus zum
Naturfreundehaus Kohlhof in Schriesheim zu fahren. Nachdem alle Koffer und
Instrumente im Bus verstaut wurden, ging es endlich ins langersehnte
Probewochenende, in welchem man sich auf das bevorstehende Jugendvorspiel am
21.10.10 vorbereiten wollte.
Am Naturfreundehaus angekommen wurden zuerst die Zimmer bezogen und
danach ging auch schon die erste Probearbeit, welche dieses Jahr aus
Ensemblearbeit bestand, und nur kurz vom Abendessen unterbrochen wurde, los. Als
Highlight des ersten Tages wurde noch eine Nachtwanderung mit anschließendem
Lagerfeuer und Stockbrotgrillen veranstaltet.
Am nächsten Tag hörte man nach dem Frühstück schon über all im Haus
verschiedene Töne und Geräusche, da jedes Ensemble fleißig am üben war. Das
ganze Haus erbebte bei den probenden Schlagzeugern im Speisesaal. Darüber traf
sich das Brass-Ensemble und ließ Barocke Klänge wieder aufleben. Die Hände des
Klarinettenensemble flogen nur so über ihre Instrumente und die Flöten
produzierten Töne, die über das menschliche Gehör hinausgingen.
Nach dem Mittagessen standen dann verschiedene Workshops auf dem
Programm, wobei sich jeder selbst aussuchen konnte, wie er den Nachmittag
verbringen wollte. Das Angebot reichte von Traumfänger basteln über
Gesellschaftsspiele bis zum Fußballspielen auf dem benachbarten Sportplatz.
Am Abend wurde dann noch eine Hausrallye mit verschiedenen Fragen rund
um die Musik ausgetragen. Das ganze wurde dann nur noch vom Auftritt der
Rockband, welche nur aus Musikern der MV Stettfeld bestand, gekrönt. Danach ließ
man bei gemütlichem Beisammensein den Abend ausklingen.
Sonntags morgens hieß es dann nach der Abschlussprobe schon wieder
Koffer packen und nach Hause fahren und so kamen wir wohlbehütet am
frühen Mittag wieder in Stettfeld an.
Schon jetzt kann man gespannt sein, was die einzelnen Ensembles geprobt
haben und was sie uns am Jugendvorspiel zeigen werden.
Ein besonderer Dank gilt allen Betreuern, dem Küchenteam Brigitte und
Kurt Meister, welche uns wieder hervorragend verköstigt haben und allen
die in irgendeiner Weise zum Gelingen dieses Wochenendes beigetragen
haben. Ohne diese Hilfe wäre es sicher nicht möglich solch ein tolles
Probewochenende zu veranstalten.
Hier
geht´s zu den Bildern vom Auftritt der Bläserklasse beim Schulfest am
16.06.2007 in Ubstadt.
„Erst fängt man mit zwei Tönen an“
18. Jugendvorspiel des Musikvereins Stettfeld
Neue Wege in der Ausbildung beschritt der Musikverein
Stettfeld als im Frühjahr 2004 die erste Bläserklasse eingerichtet wurde.
„Mit diesem Modell,“ so Dirigent und Initiator Bernhard Zimmermann „das
bisher nur für Schulen bekannt war, wollen wir Kinder möglichst früh
spielerisch an die Musik heranführen.“ Wie gut das gelungen ist, bewiesen 22
Jungmusiker im Alter von 9 bis 14 Jahren am vergangenen Sonntag in der
Stettfelder Mehrzweckhalle. Unter der musikalischen Leitung ihrer Dirigenten
Nicole Gegenheimer und Tobias Mengesdorf präsentierten sie vor begeistertem
Publikum ein Programm, das die beachtliche Bandbreite ihres bisherigen
Leistungsstandes zeigte.
Parallel zur Bläserklasse erhalten natürlich alle jungen Musiker
Einzelunterricht für ihr gewähltes Instrument. Und auch hieraus stellten 21
Kinder und Jugendliche mit Flöte, Klarinette, Trompete, Waldhorn, Bariton und
Schlagwerk solo, im Duett und im Quartett ein Repertoire vor. Mutig traten die
jungen Musiker mit ihren – zum Teil nicht nur musikalisch, sondern auch der Größe
wegen – nicht immer leichten Instrumenten vor ihr Publikum und erhielten großen
Applaus.
Vorgetragen wurde u. a. auch das Spiel zwischen Ausbilder und Schüler als
wichtigem Teil des Unterrichtes. Dass das bereits nach nur 3 Wochen sehr gut
klappen kann, zeigten die 9-jährige Radmila Meck und ihre Ausbilderin Simone
Hafner an der Klarinette.
Bereits mit sechseinhalb Jahren hatte Andreas Meister begonnen Trompete zu
spielen und gehörte zu den ersten Mitgliedern der Bläserklasse. Ganz
professionell erklärte der heute 9-Jährige wie das Zusammenspiel mit anderen
in der Gruppe funktioniert: „Man fängt halt mit 2 Tönen an und dann wird’s
immer mehr.“ Mama Brigitte, selbst Saxophonistin, ergänzte: „Wichtig ist
das Tempo und man muss erst lernen sowohl aufs Notenblatt als auch auf den
Dirigenten zu achten.“
Aber
nicht nur der Applaus des Publikums bestätigte, dass dies den Jungmusikern
schon jetzt hervorragend gelungen ist, sondern auch der erste Vorsitzende des
Musikvereins Karl-Heinz Gegenheimer äußerte sich abschließend stolz: „Das
Ergebnis eurer Arbeit kann sich hören lassen!“ (PSP/BNN)
 


 





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