A.L. Webber - a symphonic portrait
A.L. Webber (arr.: Jerry Nowak)
Auszüge aus "Jesus Christ Superstar", "Evita", "Cats".
Wie vom Traum verführt
A. L. Webber (arr.: Zbysek Bittmer)
Arie des Joseph aus dem Musical
"Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat"
I know him so well
Andersson / Ulvaeus (arr.: Jürgen Hübner)
Duett aus dem ABBA-Musical "Chess"
Das Phantom der Oper
A. L. Webber (arr.: B. Zimmermann)
Sinfonische Höhepunkte aus dem Grusel-Musical
You´ll never walk alone
Richard Rogers
(arr.: Roland Kreid)
Die Hymne aus dem Musical "Carousel"
Memory
A.L. Webber (arr.:
Jürgen Hübner)
Erinnerung der Katzendame Grizabella
aus dem Musical "Cats"
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ABBA - Symphonic
Andersson / Ulvaeus
(arr.: Michael Jerg)
ABBA-Superhits aus dem mitreißenden Musical
"Mamma Mia"
Wenn ich einmal reich wär
Jerry Bock (arr.: Calvin Custer)
Arie des Tevje aus dem Musical "Anatevka"
Big Spender
Cy Coleman (arr.:
Steve McMillan)
"Sweet Charity" erobert Männerherzen!
Kann es wirklich Liebe sein
Elton John (arr.:
Johnnie Vinson)
Liebesromanze aus dem Musical "Der König der Löwen"
Hello Dolly
Jerry Hermann
(arr.: Vlad Kabec)
"Louis Armstrong" präsentiert den Musical-Hit
Das Phantom der Oper
A. L. Webber (arr.: Jürgen Hübner)
"Original" - Höhepunkte aus dem Musical:
Ouverture
Think of me
Angel of Music
The Phantom of the Opera
The Music of the Night
All I ask of you
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What a wonderful World
Douglas / Weiss (arr.: B. Zimmermann)
Nessaja
Peter Maffay
(arr.: Kurt Gäble)
Freiheit
M. Müller-Westernhagen
(arr.: B. Zimmermann)
Konzertbericht
Mit Instrument und Stimme das Publikum begeistert
Musikverein Stettfeld präsentierte
„Musical hautnah“ beim 4. Sommer Open Air
„Wenn
200 kommen, können wir froh sein.“ So pessimistisch klang die Einschätzung
von Dirigent Bernhard Zimmermann gegenüber seinen Musikern noch gegen 18.00 Uhr
angesichts dicker Regenwolken am Himmel. Zwei Stunden später waren fast alle
600 Stühle besetzt und das Sommer Open Air 2006 unter dem Motto „Musical
hautnah!“ des Musikvereins Stettfeld hatte begonnen. Bereits mit den ersten
Orchesterklängen verwandelte sich das unstete Wetter in einen lauen
Sommerabend, der das Publikum in richtige Feierlaune versetzte. Ein hervorragend
aufspielendes Orchester und die mitreißenden Gesangssolisten verbunden mit
Feuerwerk und wunderbaren Lichteffekten taten das Ihre, um aus diesem Open Air
eine der stimmungsvollsten Veranstaltungen des Musikvereins Stettfeld zu machen.
„Eine
farbenfrohe Reise durch die Welt der Musicals“, hatte der erste Vorsitzende
Karl-Heinz Gegenheimer versprochen und gleich zu Beginn wurde klar – die
Stettfelder Musiker und Musikerinnen beherrschen nicht nur ihre Instrumente, sie
haben auch stimmlich einiges zu bieten.
Roman und
Toni Bergsch, Karl-Heinz und Nicole Gegenheimer, Jürgen Herzog, Katharina Kröll,
Jens Skibbe und Karola Woll lieferten als Gesangssolisten herausragende
Leistungen. So überzeugte Toni Bergsch – gesanglich begleitet von Nicole
Gegenheimer und Katharina Kröll – in der Rolle als „Joseph“ mit einer
Arie aus dem gleichnamigen Webber-Musical. Dass sie hervorragend aufeinander ab-
und eingestimmt sind, bewiesen Roman Bergsch und Karola Woll in einem Duett aus
dem ABBA-Musical Chess.
Ob als
alternde Katzendame Grizabella aus „Cats“ oder als Amüsiermädchen „Sweet
Charity“ aus dem gleichnamigen Musical – Karola Woll bot bei ihren
Soloauftritten eine stimmgewaltige Bandbreite.
Zur großen
Freude des Publikums stand auch im diesjährigen Open Air der Milchmann Tevje
aus „Anatevka“ mit „Wenn ich einmal reich wär“ auf dem Programm.
Karl-Heinz Gegenheimer präsentierte hier, dass er nicht nur über
musikalisches, sondern ebenso über schauspielerisches Talent verfügt. Das war
auch in seinem späteren Auftritt als Warzenschwein Pumbaa gefragt. Gemeinsam
mit Toni Bergsch als Erdmännchen Timon, Nicole Gegenheimer als Löwin Nala und
Roman Bergsch als Löwe Simba zauberte er – ganz in Hafen-Hamburg-Manier mit
Maske – „König der Löwen“-Flair auf die Bühne.
Wahre
Begeisterungsstürme rief Jürgen Herzog hervor, der für Auge und Ohr einen (wasch)echten
Louis „Satchmo“ Armstrong gab. Das Publikum ließ ihn deshalb auch nicht
einfach nur mit „Hello Dolly“ gehen, sondern er musste mit der
unverwechselbaren Armstrong-Stimme auch noch „What a wonderful world“
zugeben.
Ein
weiterer gesanglicher Höhepunkt des Konzertes trat mit dem Tenor Jens Skibbe
auf die Bühne. Vor allem bei „You`ll never walk alone“ und bewegenden Auszügen
aus „Phantom der Oper“ im Duett mit Karola Woll reagierte das Publikum
zuerst mit ergriffenem Schweigen, bevor der begeisterte Applaus einsetzte.
Und
das Orchester? Das verstand es unter der Leitung von Bernhard Zimmermann den
perfekten musikalischen Hintergrund für die Gesangsdarbietungen darzustellen.
Es trat aber mit ABBA-Symphonic und Auszügen aus „Jesus Christ Superstar“,
„Evita“ und „Cats“ aus dem Schatten heraus und ließ insbesondere „Das
Phantom der Oper“ mit sinfonischen Höhepunkten aus diesem Musical so lebendig
werden als säße man nicht hinter dem alten Rathaus in Stettfeld, sondern im
Colosseum Theater in Essen. Mit Bühneneffekten mündete das Open Air in ein
berauschendes Finale. Für die knapp 600 Zuhörer gab es kein Halten mehr. Mit
stehenden Ovationen bedankte sich das restlos begeisterte Publikum bei den
strahlenden Musikern und Sängern, was natürlich zu weiteren Zugaben führte.
(BNN / PSP & BZ)